Sphere: Schutzschild für Social Media Daten

Wer Facebook-Daten seiner Kunden abgreift, macht sich im Ernstfall strafbar. Jetzt hilft den Firmen eine neue Software zu verstehen, wie der Datenschutz auf Social Media Sites aussieht und wie sie auf der sicheren Seite bleiben können.






Sphere – Shielding Privacy within CRM: Cookies aller Art, Grabber und Monitoring schüren Bedenken.

Sphere ist als Prototyp fertig. Die Uni Leipzig und ihre Partner haben ein "Datenschutz-Cockpit" gebaut, mit dem Unternehmen ihre Social-Media-Kommunikation überwachen können. Es soll auf Lecks hinweisen. Im besonderen soll Sphere anschlagen, wenn die informationelle Selbstbestimmung der involvierten Menschen gefährdet ist; ganz gleich ob das Kunden des Unternehmens oder Außenstehende sind. Das alles soll dafür sorgen, dass Unternehmen sich auch im Social Web rechtlich und ethisch richtig verhalten.

Bisher gehen Unternehmen oftmals locker mit dem Datenschutz um, wenn es gilt, die aussagekräftigen personenbezogenen Daten in sozialen Netzwerken zu verwenden, einige haben sogar Grabber oder andere automatisierte Tools im Einsatz. Dass das verboten ist, wissen wenige, so die Macher. Die Software soll ihnen helfen zu verstehen, wie der Datenschutz auf Social Media Sites funktioniert und was sie beachten müssen.Gehen Sie nicht ins Gefängnis

"Datenschutz spielt in vielen deutschen Unternehmen noch eine stark untergeordnete Rolle", heißt es aus dem Projekt. "Es mangelt zum Einen noch an einem Treiber, zum Anderen an Möglichkeiten, ihn systematisch umzusetzen. Auch dass viele Unternehmen vor Prozessen zurückschrecken, die datenschutzrechtlich schwierig sind und einer genauen Steuerung bedürfen, spielt eine Rolle." Dagegen tritt "Sphere: Shielding Privacy within CRM" an. Partner sind das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Kiel (ULD), die Universität Leipzig und Partner aus der Wirtschaft, sie haben das Konzept für
"Sphere" entwickelt.Sphere ersetzt keinen Rechtsanwalt

Sphere soll Monitoring-Tools und Datensammler, die auf Facebook und Co. personenbezogene Daten suchen, überwachen und ihnen gegebenenfalls "auf die Finger klopfen" oder den Admin informieren, dass ein möglicher Bruch des Datenschutzes vorliegt. Shitstorms und Abmahnungen sollen so verhindert oder gestoppt werden können. Im Verdachtsfall empfehlen die Macher aber immer noch die Rechtsberatung durch einen Anwalt. Wer mit-testen will, meldet sich unter sphere(at)bowi.de als Fallstudienpartner an. (kas)

Original gefunden auf business.chip.de Online Businessnews: Sphere: Schutzschild für Social Media Daten

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