Buch/Handel 2020: „Disrupting the biggest disruptor?”

von Matthias Hell

„Publisher resistance is undoubtedly the reason Amazon’s Kindle Owners’ Lending Library only lets you read one book per month. Oyster, on the other hand, had no existing model or agreement with publishers and can therefore build their model and publisher relationship from scratch.

That sounds like a chapter from ‘The Innovator’s Dilemma’, doesn’t it? And how ironic that this disruption is happening to arguably the biggest disruptor of the Internet era?“

In einem Blog-Beitragbricht Joe Wikert nicht nur eine Lanze für den Buch-Streaming-Dienst Oyster, sondern traut es dem Newcomer auch zu, Amazon unter Druck zu setzen.

Neue Vertriebsmodelle

Vook:Erst vor wenigen Tagen hat die Publishing-PlattformVookdas Buchdaten-StartupBooklrübernommen, gibt mit dem neuen Dienst Author Control aber bereits einen spannenden Ausblick darauf, was man künftig den Kunden bieten will: Der Service kann detaillierte Verkaufsdaten zu 28 Vertriebskanälen tracken, darunter auch zu den E-Publishing-Diensten von Amazon. (viaGood eReader)

Humble Bundle:Erste Experimente von Humble Bundle mit preisgünstigen E-Book-Paketenverliefen bereits ausgesprochen erfolgreich, deshalb will der Spezialist von Games-Bundles das E-Book Segment jetzt mit Nachdruck angehen. (viaPublishers Weekly)

BookBaby:Der Buch-Ableger des erfolgreichen Musik-Indie-Shops CDBaby hat mitBookShopein Feature veröffentlicht, das es Autoren erleichtert, Bücher direkt gegenüber ihren Lesern zu promoten. (viaThe Digital Reader)

Gift an Ebook,ValoBoxundBookseersind drei neue britische Publishing-Startups mit Schwerpunkten in den Bereichen Buchgeschenke, Discoverability und Verkaufsdatenanalyse. (viaPublishing Perspectives)

Self Publishing

Audible:Die Hörbuch-Tochter von Amazon senkt beiACX, der angegliederten Börse für Audiobook-Rechte, die Autorenprovision von maximal 90 Prozent des Verkaufspreises auf durchgängig 40 Prozent. GigaOM-Autorin Laura Hazard Owen sieht darin einenmöglichen Präzedenzfall für die Self Publishing-Services von Amazon:

„The change to ACX’s royalty structure is a reminder that Amazon could also reduce its royalties on self-published Kindle books at any time.”

BoD:Die gegenläufige Bewegung lässt sich derzeit bei der Libri-TochterBoD (Books on Demand)beobachten: Der Self Publishing-Dienst wirbt mit verbesserten Konditionen und Integrationsangeboten an Kindle-Autoren um mehr Zulauf. (viaBuchreport)

Discoverability

Simon & Schuster:Der US-Verlag startet nach der Business-Book-Plattform250 WordsmitOff the Shelfein weiteres Vertical, dieses Mal mit einem Fokus auf Backlist-Titel. Buchbesprechungen, die von Verlagsmitarbeitern und Gastautoren geschrieben werden, sollen dabei die Entdeckbarkeit von Buch-„Mauerblümchen“ verbessern. (viaDigital Book World)

Harlequin:Schon bisher konnten Fans des Romance-Publishers Harlequin E-Books online per „eBookshelf“ kaufen bzw. abonnieren. Mit einer neuen Webseite und App für das ImprintMills & Boonverstärkt der Verlag nicht nur seine Direktvertriebsanstrengungen, sondern integriert auch den Buchempfehlungsdienst BookLamp. (viaThe Bookseller)

Mehr zum Thema auch in denK5 Topics("Discoverability im E-Commerce")

Unter der RubrikBuch/Handel 2020bringen wir jede Woche das Spannendstezu den strukturellen Umbrüchen in der Buchbranche(„Buchlos in die Zukunft“).

Die Rubrik gibt es auch alsFeedundals E-Mail-Newsletter.

Frühere Beiträge zum Thema:

  • Buch/Handel 2020: „Offizielle Bestsellerlisten suggerieren trügerische Stabilität”
  • Buch/Handel 2020: „Extra work, extra risk, extra margin”
  • Buch/Handel 2020: „The risk of not being part of”
  • Buch/Handel 2020: Das Trägermedium und die Qualität des Inhalts

Buch/Handel 2020: „Disrupting the biggest disruptor?”

von Matthias Hell

„Publisher resistance is undoubtedly the reason Amazon’s Kindle Owners’ Lending Library only lets you read one book per month. Oyster, on the other hand, had no existing model or agreement with publishers and can therefore build their model and publisher relationship from scratch.

That sounds like a chapter from ‘The Innovator’s Dilemma’, doesn’t it? And how ironic that this disruption is happening to arguably the biggest disruptor of the Internet era?“

In einem Blog-Beitrag bricht Joe Wikert nicht nur eine Lanze für den Buch-Streaming-Dienst Oyster, sondern traut es dem Newcomer auch zu, Amazon unter Druck zu setzen.

Neue Vertriebsmodelle

Vook: Erst vor wenigen Tagen hat die Publishing-Plattform Vook das Buchdaten-Startup Booklr übernommen, gibt mit dem neuen Dienst Author Control aber bereits einen spannenden Ausblick darauf, was man künftig den Kunden bieten will: Der Service kann detaillierte Verkaufsdaten zu 28 Vertriebskanälen tracken, darunter auch zu den E-Publishing-Diensten von Amazon. (via Good eReader)

Humble Bundle: Erste Experimente von Humble Bundle mit preisgünstigen E-Book-Paketen verliefen bereits ausgesprochen erfolgreich, deshalb will der Spezialist von Games-Bundles das E-Book Segment jetzt mit Nachdruck angehen. (via Publishers Weekly)

BookBaby: Der Buch-Ableger des erfolgreichen Musik-Indie-Shops CDBaby hat mit BookShop ein Feature veröffentlicht, das es Autoren erleichtert, Bücher direkt gegenüber ihren Lesern zu promoten. (via The Digital Reader)

Gift an Ebook, ValoBox und Bookseer sind drei neue britische Publishing-Startups mit Schwerpunkten in den Bereichen Buchgeschenke, Discoverability und Verkaufsdatenanalyse. (via Publishing Perspectives)

Self Publishing

Audible: Die Hörbuch-Tochter von Amazon senkt bei ACX, der angegliederten Börse für Audiobook-Rechte, die Autorenprovision von maximal 90 Prozent des Verkaufspreises auf durchgängig 40 Prozent. GigaOM-Autorin Laura Hazard Owen sieht darin einen möglichen Präzedenzfall für die Self Publishing-Services von Amazon:

„The change to ACX’s royalty structure is a reminder that Amazon could also reduce its royalties on self-published Kindle books at any time.”

BoD: Die gegenläufige Bewegung lässt sich derzeit bei der Libri-Tochter BoD (Books on Demand) beobachten: Der Self Publishing-Dienst wirbt mit verbesserten Konditionen und Integrationsangeboten an Kindle-Autoren um mehr Zulauf. (via Buchreport)

Discoverability

Simon & Schuster: Der US-Verlag startet nach der Business-Book-Plattform 250 Words mit Off the Shelf ein weiteres Vertical, dieses Mal mit einem Fokus auf Backlist-Titel. Buchbesprechungen, die von Verlagsmitarbeitern und Gastautoren geschrieben werden, sollen dabei die Entdeckbarkeit von Buch-„Mauerblümchen“ verbessern. (via Digital Book World)

Harlequin: Schon bisher konnten Fans des Romance-Publishers Harlequin E-Books online per „eBookshelf“ kaufen bzw. abonnieren. Mit einer neuen Webseite und App für das Imprint Mills & Boon verstärkt der Verlag nicht nur seine Direktvertriebsanstrengungen, sondern integriert auch den Buchempfehlungsdienst BookLamp. (via The Bookseller)

Mehr zum Thema auch in den K5 Topics ("Discoverability im E-Commerce")

Original gefunden auf http://www.excitingcommerce.de: Buch/Handel 2020: „Disrupting the biggest disruptor?”

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