Darfs ein bisschen mehr sein? 45 Ideen zur sanften Verführung (Teil VI)

Die meisten Händler denken nur bis zur Bestellbestätigungsseite. Aber hier beginnt die Kundenbindung. Weiterleitungen in die sozialen Netzwerke oder die Option ein Kundenkonto zu eröffnen und einen Newsletter zu abonnieren sind das Mindeste, was der Shop tun muss.

Von Frank Puscher | Gestern 09:05 | Kommentieren

Die meisten Händler denken nur bis zur Bestellbestätigungsseite. Aber hier beginnt die Kundenbindung. Weiterleitungen in die sozialen Netzwerke oder die Option ein Kundenkonto zu eröffnen und einen Newsletter zu abonnieren sind das Mindeste, was der Shop tun muss.

Darf es noch was anderes sein?

Verglichen mit der Empfehlung wäre eine andere Variante des Mehrverkaufs ebenfalls beachtenswert, weil sie sich nicht zwischen den Kunden und den ersten Kaufabschluss stellt. Eine Reihe von Onlineshops eröffnet auf der Bestellbestätigungsseite ein Zeitfenster und erlaubt dem Kunden noch weitere Produkte versandkostenfrei hinzuzufügen.

 

Lob uns doch einfach

Es hört sich banal an, doch die meisten Shops vergessen, den Kunden eine Option anzubieten, den Kauf eines Produktes via Social Media weiter zu leiten. Das kann für die Statusbildung des aktuellen Käufers eine große Bedeutung haben, noch wichtiger ist es aber vermutlich für den Empfänger der Nachricht. Ein Stupser eben.

Wecke die Sammelwut

Vermutlich einer der unterschätztesten Mechanismen überhaupt. Menschen lieben es, eine Sammlung zu komplettieren. Dabei geht es natürlich auch um die klassischen Sammlungen, wie Münzen Briefmarken oder Überraschungseiinhalte. Doch das Prinzip lässt sich auch auf andere Themen anwenden, zum Beispiel durch Vorgabe von Styles und Kollektionen. Complete the style wäre der passende Call to action.

 

Empfehlen Sie uns weiter

Klassische Bewertungen sind für Onlineshops und Produkte wichtig, aber interessant wäre zu testen, welche Rolle die Antworten auf Fragen wie „Würdest Du das wieder kaufen?“ oder „Würdest Du das Produkt weiter empfehlen?“ für die Kaufentscheidung des nächsten Kunden haben könnten. Bei Nakedvine macht das einen ziemlich überzeugenden Eindruck.

 

Haben wir etwas falsch gemacht?

Ein echter No-Brainer. Auf jede Dankeseite gehört ein Button zu einem Feedback-Formular. Das Formular selbst ist freilich kein Kaufstupser, aber der lässt sich ableiten, wenn man dem Kunden zum Dank für das Feedback einen Einkaufsgutschein für den nächsten Kauf anbietet. Ein solcher Gutschein ist ohnehin immer richtig, wenn man es sich leisten kann.

 

Mach was damit

Die Creme de la creme im Kundenfeedback ist das selbstgemachte Video. Auch diese Mechanik zielt vorrangig auf die nächsten Kunden, ist dann aber enorm stark, vor allem dann, wenn das Video nahe am Produkt eingebunden wird. Cyberport veranstaltet schon mal einen Unboxing-Wettbewerb, wo Nutzer ihr Auspackerlebnis mit der Kamera dokumentieren. Buchstäblich den Vogel aber schoss Vita Cola ab. Aus deren Frage: Wie trinkst Du Vita Cola am Liebsten? Entstand ein Video von Cola-trinkenden Fallschirmspringern.

 

Tweet mich

Mit etwas weniger Aufwand, aber kaum weniger Wirkung arbeitete Heidi Klum. Sie gab den Kundinnen bei einem Projekt gemeinsam mit New Balance einen Hashtag mit auf den Weg, zu dem man munter Bildchen auf Twitter laden sollte. Und die Ergebnisse landeten buchstäblich auf einer sehr schönen Landeseite. Testimonials und Content-Marketing vom Feinsten und natürlich eine starke Wertschätzung für die Kunden.

 

Geh mit Freude

Eine echte Holzhammermethode ist das, was Fab auf der Dankseite betreibt. Von subtiler Verführung kann keine Rede sein, aber sie bedient doch eine sehr wichtige Emotion, sie arbeitet gegen den so genannten Regret-Effekt. Der tritt bei größeren Käufen gelegentlich unmittelbar nach dem Bezahlen auf. Fab arbeitet dagegen und sagt platt: 25 Euro für jede Kundenempfehlung.

 

Wieder zurück zur Empathie

Das Schlusswort bekommt eine ganz kleine Maßnahme, die auf wunderbare Weise den Kreis schließt zum ersten Stupser „Menschen verkaufen besser“. Tatsächlich sagen Menschen auch besser „Danke“ als Maschinen. Esprit zeigt schöne Bilder von Models und ein scheinbar handschriftlich aufgebrachtes „Danke“. Sehr schöner Ansatz, aber vielleicht wären sogar hier Bilder von echten Mitarbeitern noch erfolgreicher.

Alle weiteren Beiträge der Serie im Überblick:

Original gefunden auf etailment.de: Darfs ein bisschen mehr sein? 45 Ideen zur sanften Verführung (Teil VI)

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s