Name, Geburtstag, Lieblingsfarbe – Mit diesen Passwörtern machen Sie es Hackern leicht

Mehr als 16 Millionen geknackte Onlinekonten machen deutlich: Es ist Zeit für einen Passwortwechsel. FOCUS Online zeigt, was Nutzer dabei beachten sollten und mit welchen Passwörtern Sie den Hackern in die Hände spielen.

Von FOCUS-Online-Autor Ali Vahid Roodsari

Teilen und DetailscolourboxNur mit sicheren Passwörtern können User Hackern die Stirn bieten

Mehr als 16 Millionen geknackte Onlinekonten machen deutlich: Es ist Zeit für einen Passwortwechsel. FOCUS Online zeigt, was Nutzer dabei beachten sollten und mit welchen Passwörtern Sie den Hackern in die Hände spielen.

Lange Zeit galt „Password“ als unsicherstes Kennwort. Von diesem Thron wurde es 2013 durch die Zahlenfolge „123456“ verdrängt, wie eine Untersuchung des Unternehmens SplashData ergab. Aber auch mit anderen Wort- und Zahlenkombinationen sollten sich User nicht in Sicherheit wiegen. Es gibt vieles, was man beim Passworterstellen beachten muss. Ansonsten sind Hackern Türen und Toren weit geöffnet.

Persönliche Daten sind tabu

Die erste Regel heißt: Niemals persönliche Daten verwenden. Name, Geburtsdatum oder auch die Lieblingsfarbe sind absolut tabu. Das Risiko ist hier schlicht zu groß. Selbst Variationen mit Großbuchstaben, angehängten Sonderzeichen oder Zahlen machen persönliche Kennwörter kaum sicherer.

Wer auf der gefahrlosen Seite sein will, sollte auf richtige Wörter verzichten. Denn Hacker lassen bei ihren Angriffsversuchen gerne ganze Wörterbücher durchlaufen. Auf diese Weise probieren sie jedes bekannte Wort mindestens einmal durch. „Brutal Force“ heißt diese Methode. Die Gefahr, das richtige Kennwort zu finden, ist entsprechend groß.

Ich kann mir einfach keine Passwörter merken!#

Am besten ist eine völlig zufällige Zeichenkombination. Tastaturaneinanderreihungen wie „qwertz“ oder „asdf“ zählen nicht. Tatsächlich befinden sich auch diese auf der Liste mit den unsichersten Passwörtern. Besser sind Kombinationen wie „IkmekPm!#“. Auch sollte bei jedem Account ein anderes Passwort verwendet werden. Das erhöht die Sicherheit

Aber für jeden Account ein anderes Passwort, zufällige Buchstaben und dann noch Sonderzeichen? Wer soll sich das denn alles merken? Eselsbrücken heißt das Zauberwort. So ist das Beispiel „IkmekPm!#“ nichts anderes als eine Abkürzung für „Ich kann mir einfach keine Passwörter merken!#“. Sonderzeichen wie „#“ sollte man immer verwenden. Sie verleihen dem Kennwort die nötige Würze an Sicherheit.

Video: Behörde sieht Hackerangriff als gravierende Bedrohung

Thomson ReutersDaten-Diebstahl: Behörde sieht Hackerangriff als gravierende Bedrohung

Original gefunden auf focus.de: Name, Geburtstag, Lieblingsfarbe – Mit diesen Passwörtern machen Sie es Hackern leicht

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s