Bitcoin: Geldwäsche, Verhaftungen, Kurssturz

Die Online-Währung Bitcoin steckt mal wieder in einer tiefen Glaubwürdigkeitskrise.






äsche, Verhaftungen, Kurssturz

: Große Fragezeichen hinter seiner Technik und seinen Nutzern.

ährung Bitcoin steckt mal wieder in einer tiefen Glaubwürdigkeitskrise. Nachdem bereits vor zwei Wochen die Betreiber der Tauschbörse BitInstant wegen Geldwäsche und Beihilfe zum Drogenhandel
verhaftet wurden, sind letzte Woche drei weitere Personen in Florida festgenommen worden. Außer der Geldwäsche werden die drei beschuldigt, den Verkauf von gestohlenen Kreditkartendaten vermittelt zu haben. Wie der Security-Spezialist Brian Krebs auf seinem
Blog berichtet, sind Michell Abner Espinoza und seine Kumpels einem Ermittler auf den Leim gegangen. Der vermeintliche Käufer der Kreditkartendaten war Polizist.

ährung in die Nähe krimineller Kreise. Was an sich schon schlimm genug ist, auch wenn Bitcoin-Verfechter und Großinvestoren wie Marc Andreessen auf eine Bereinigung hoffen. Was aber noch schwerer wiegt ist, dass mit diesen Fällen die technische Gangbarkeit von Bitcoin groß in Frage gestellt wird.

älschungssicher?

Sowohl beim letzten Fall in Florida als auch bei BitInstant waren die Ermittler in der Lage, Transaktionen zu verfolgen, verdächtige Personen ausfindig zu machen und sie festzunehmen. Dass Bitcoin als Zahlungsmittel völlig anonym sein soll, dürfte damit spätestens jetzt hinfällig sein. Bereits letztes Jahr hatten Forscher der Universität San Diego bewiesen (
PDF), dass ein Tracking doch möglich ist (und das Magazin Forbes
berichtete ber einen Selbstversuch).

ße Fragezeichen steht hinter dem Attribut "betrugssicher". Letzteres wird zwar gerne dem technischen Verfahren für die Übertragung von Bitcoins von einem Halter zum anderen zugeschrieben, doch Ende letzter Woche hat ausgerechnet die weltweit größte Tauschbörse Mt.Gox den Gegenbeweis geliefert. Mt.Gox setzte Ende letzter Woche vorübergehend die Übertragung von Bitcoins an seine zahlreichen Kunden aus.

"Ein Fehler in der Bitcoin-Software mach es für Dritte möglich, im Bitcoin-Netzwerk die Details einer Transaktion zu verändern", steht in einer
Mitteilung mit heutigem Datum. Dadurch sei es möglich vorzutäuschen, dass der Versand von Bitcoins von einem Wallet zum anderen nicht wirklich stattgefunden hat, obwohl er tatsächlich stattfand. Damit könnte der Absender dazu veranlasst werden, eine Zahlung doppelt vorzunehmen – was Betrüger wohl bereits ausgenutzt haben. "Mt.Gox arbeitet mit dem Kernentwicklungsteam von Bitcoin, um den Fehler zu beheben", heißt es weiter. Die Tauschbörse bleibt damit bis auf weiteres nur eingeschränkt betriebsbereit. Der Kurs von Bitcoin ist auf diese Meldung hin von zuvor über 700 auf 567 Dollar abgestürzt. (mo)

Original gefunden auf business.chip.de Online Businessnews: Bitcoin: Geldwäsche, Verhaftungen, Kurssturz

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