Weltgrößter MRT-Scanner für die USA

Der Luft- und Seefrachtspezialist DHL Global Forwarding hat kürzlich den weltweit größten Magnetresonanztomographen (MRT) an das Center for Magnetic Resonance Research der Uni Minnesota, USA, geliefert.

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DruckenVon Antwerpen aus wurde der überdimensionale Scanner via Schiff über den Atlantik transportiert. (Bild: DHL)

Der Luft- und Seefrachtspezialist DHL Global Forwarding hat kürzlich den weltweit größten Magnetresonanztomographen (MRT) an das Center for Magnetic Resonance Research der Uni Minnesota, USA, geliefert.

Die Reise des Schwerlastmoduls vom englischen Oxford zu seinem Bestimmungsort in den USA erfolgte per Schiff und Lkw, begann im Oktober 2013 und dauerte fast sechs Wochen. Der Scanner wiegt über 100 t und ist etwa 10 bis 20 Mio. Dollar wert. „Obwohl wir viel Erfahrung mit Schwerguttransporten haben, war dieses Projekt wirklich eine interessante Herausforderung für uns. Durch das Gewicht musste der Boden des Warenlagers in Oxford verstärkt werden. Außerdem haben wir ein Megalift-System genutzt, um das Gerät auf den Sattelauflieger zu heben. Unser Team hat den Transport fast zwei Jahre lang geplant, inklusive Streckenplanungen in Großbritannien und den USA“, erklärt Nikola Hagleitner, CEO Industrial Projects, DHL Global Forwarding.

Transport durchgängig von Polizeikräften eskortiert

Die Reise des MRT begann in Oxford auf einem achtachsigen Sattelschlepper in Richtung Antwerpen, wo er am 29. Oktober 2013 ankam. Um in Großbritannien etwas mit dieser Größe und diesem Gewicht zu transportieren, erfordert es eine Sondergenehmigung sowie durchgängige Polizeieskorte, um die Sicherheit auf der Straße zu gewährleisten.

Von Antwerpen aus wurde der überdimensionale Scanner via Schiff über den Atlantik transportiert. Bevor der See zufror, transportierte das letzte Schiff aus Europa die Schwerlastladung über die Großen Seen, um nach Duluth in Kanada zu gelangen. Nach der Ankunft zwei Wochen später wurde das MRT auf einen 19-achsigen Sattelschlepper verladen, der 59 m lang ist und von je einem Lkw gezogen beziehungsweise angeschoben wurde. Wie in Großbritannien erforderte dies zu jeder Zeit eine Eskorte, die zwischen Bundespolizei, lokaler Polizei und privaten Sicherheitskräften koordiniert wurde.

Die letzte Etappe der Reise von Duluth zur Universität Minnesota dauerte zwei Tage und endete mit der sicheren Auslieferung der Fracht am 7. Dezember 2013. Der MRT wurde bereits im Center for Magnetic Resonance Research installiert und wird für die Erforschung der Hochfeld- Magnetresonanztomographie sowie für anatomische, physiologische, metabolische und funktionelle Studien verwendet, wie es heißt.

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Original gefunden auf http://www.mm-logistik.vogel.de: Weltgrößter MRT-Scanner für die USA

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