Ratgeber SEPA: Umstellung, Überweisung, Lastschrift

Trotz einheitlicher Währung sind Geldüberweisungen innerhalb von Europa oft noch ähnlich umständlich wie interkontinentale Transaktionen. Damit räumt die Single Euro Payments Area – kurz SEPA – nun auf. Wir haben die wichtigsten Fakten zusammengestellt.

Das SEPA-Verfahren

Darum geht es bei SEPA

Das grundlegende Ziel der SEPA ist es zunächst, den Zahlungsverkehr zwischen den teilnehmenden Ländern zu erleichtern. Indem ein Standard für grenzüberschreitende Überweisungen geschaffen wird, werden zusätzliche Kosten beseitigt, entfallen mögliche Fehlerquellen im Zahlungsverkehr und erfolgt auch eine erhebliche Beschleunigung, da die Zeitdifferenz zwischen Belastung und Gutschrift (im Fachjargon: Float) wie im nationalen Geldverkehr üblich auf einen Tag beschrä

Gleichzeitig bringt die Einigung auf einen europaweiten Überweisungsstandard einen Harmonisierungseffekt mit sich, der – wie andere gemeinschaftliche europäische Wirtschaftsinstrumente auch – den Unternehmen einen beträchtlichen Schub verspricht. Denn durch SEPA wird der Vielfalt an nationalen Überweisungssystemen ein einziger europäischer Standard entgegengesetzt. Dadurch wird die Entwicklung gemeinsamer Prozesse, Datenformate, Schnittstellen und Softwarelösungen gefördert. Zudem wurde im Rahmen des SEPA-Prozesses auf Initiative der EU-Kommission ein einheitlicher Rechtsrahmen für Zahlungsdienstleistungen in Europa beschlossen, der inzwischen von sämtlichen Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraums sowie der Schweiz in nationales Recht umgesetzt wurde. Die Folge ist ein europaweit höheres Niveau an rechtlicher Zuverlä

Mehr Mitgliedsstaaten als der Euro

Allerdings ist SEPA ein eifersüchtiger König und duldet keine anderen Herrscher neben sich: Damit der einheitliche europäische Zahlungsraum störungsfrei funktioniert, darf es keine nationalen Sonderregelungen mehr geben und muss auch der Zahlungsverkehr innerhalb der SEPA-Mitgliedsstaaten auf die neuen Anforderungen umgestellt werden. Das führt unter anderem dazu, dass künftig auch für Ü

Neben den 17 Mitgliedern der Eurozone nehmen an SEPA auch die restlichen 11 EU-Länder teil, die den Euro bisher noch nicht als nationales Zahlungsmittel eingeführt haben. Ebenfalls SEPA-Mitgliedsstaaten sind die Schweiz, Monaco, Island, Liechtenstein und Norwegen, so dass die Anzahl der Teilnehmer insgesamt 33 beträgt. Allerdings gibt es einen feinen Unterschied zwischen den Euro-Ländern und den restlichen SEPA-Teilnehmern: Für Euro-Mitglieder ist der gemeinsame Endtermin für die jeweiligen nationalen Überweisungs- und Lastschriftverfahren bereits der 1. Februar 2014, für Nicht-Eurolä

Original gefunden auf business.chip.de Online Business Artikel Mittelstand: Ratgeber SEPA: Umstellung, Überweisung, Lastschrift

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