UX Trends 2014: Mobile, Responsive, Flat

Ich hoffe, Ihr Start ins Jahr 2014 war ruhiger und weitaus positiver als meiner: Festplatten-Crash am 2. Arbeitstag! Immerhin hat mir der persönliche Jahresrückblick auf 2013 beim Schreiben dieses Artikels ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Denn: die von mir propagierten User Experience Trends 2013 haben sich zu großen Teilen bewahrheitet. Für das Jahr 2014 habe […]

Der Siegeszug von Responsive Websites ist noch lange nicht zu Ende. Viele unserer Kunden aus dem Versandhandel, der Versicherungsbranche, u.a. ziehen nun nach. Jeder 2. Usability-Test mit Endanwender machen wir auf dem Desktop, Tablet und Smartphone. Was dabei zu beachten ist?

Fakt ist, dass Responsive Design es ermöglicht, nur ein einziges Frontend für alle Geräte, Auflösungen und Browser zu entwickeln. Dies löst wiederum aber nicht die Herausforderung der unterschiedlichen Nutzungskontexte und –intentionen.

  1. Beispiel Online-Shop für Mode (Smartphone): ich sitze im Bus und bekomme einen mobil-optimierten / responsiven Newsletter auf mein Smartphone, den ich kurz anlesen und in den Shop abspringe; dort schaue ich mir 6-8 Produkte an, 3 davon möchte ich mir merken, um sie Zuhause genauer (an einem größeren Bildschirm) anzuschauen und ggf. zu kaufen. Ein Produkt gefällt mir bestens und da es nur noch 1x verfügbar ist möchte ich es kaufen. Da der Checkout jedoch ewig dauert, komme ich nicht dazu, da ich meine Zielhaltestelle bereits erreicht habe.
    Neben dem ganzen Thema Responsive Design sind aus meiner Sicht die Themen persistenter Warenkorb & Merkzettel sowie ein verkürzter (1 Click-)Checkout auf Smartphones das A&O. Das wiederum führt zur Notwendigkeit eines Logins. Je nach Produktsortiment und Nutzungsanlass wird das Smartphone somit ein Entscheidungsvorbereiter / Zeitvertreib (Stöbern) sein und hierfür muss die Responsive Website gewappnet sein!
  2. Beispiel Versicherungswebsite (Tablet): Das manches Versicherungsprodukt beratungsintensiv ist und eh schwer übers Internet zu vertreiben ist, zeigen mitunter die AGOF internet facts und der allbekannte ROPO-Effekt. Nun verzweifelt der ein oder andere Versicherer daran, dass die Conversions auf dem Tablet im Vergleich zum Desktop schauderhaft gering sind. Grund hierfür können technische Bugs auf den unterschiedlichen mobilen Plattformen sein, ja. Meiner Meinung nach liegt es eher daran, dass ich beim Surfen auf der Couch nicht mal eben eine Hausratversicherung abschließe. Wie drucke ich mir denn die Dokumente aus (wenn mein Tablet nicht mit dem Drucker per WLAN verbunden ist)? Sollte die These zutreffen, dass das Tablet bei komplexen Versicherungsprodukten nur der Informationsrecherche / Entscheidungsvorlage zur dienen, sind Wege zu finden, den Tabletnutzer später wieder an den Desktop zum Abschluss zu holen (individueller Bookmark, …) ; und: die Messung der Conversion in beiden Kanäle bzw. deren Vergleichbarkeit muss überdacht werden.

Flat Design / Minimalismus / Einfachheit

  • „Die Reduktion von Inhalten ist im letzten Jahr auf Benutzeroberflächen durchgeschlagen. Windows Metro hat es vorgemacht, iOS 7 ist gefolgt und etliche Websites auch.“

Original gefunden auf http://www.usabilityblog.de
: UX Trends 2014: Mobile, Responsive, Flat

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