Weltbild-Insolvenz: Hugendubel sollen 20 Mio. Euro retten

Die BuchhandelsketteHugendubelhat den Absprung verpasst und ist nun selbst in Gefahr, in den Involvenzstrudel um Weltbildgerissen zu werden("Was wird aus Bücher.de und Hugendubel?").

In letzter Minute wollen sich nun aber offenbarTeile der Kirche erbarmen:

Hugendubel

"Geplant ist nun nach SZ-Informationen, Hugendubel aus diesem engen Verbund herauszulösen und mithilfe der Banken und der Kirche ein Sanierungskonzept für die DBH durchzusetzen.

(Bis zu diesem Freitag) sind 20 Millionen Euro für die Fortführung der Deutschen Buch Handels GmbH (DBH) nötig, über die Weltbild direkt mit dem deutschlandweit tätigen Buchhändler Hugendubel verbunden ist."

Interessant zu verfolgen, mit welcher Argumentation sich Hugendubel&Co. geradeMut machen(„Wir sind nicht so gefährdet wie andere Händler“).

Denn irgendwie stehen im deutschen Buchhandel neuerdingsalle super da("Vorsicht, Buchhandel! Wie bei Thalia ein Minus zum Plus wird").

Weil die Probleme von Weltbild&Co.alle "hausgemacht" seien, versucht der Börsenverein als Branchenverband die (Not-)Lage und die Dramatik der Ereignisse auch weiter herunterzuspielen.

Er spricht stattdessen von einem"starken Jahr"für den Buchhandel und macht sich immer noch weniger Sorgen um die Buchbranche alsum ihr Ansehen.

Frühere Beiträge zum Thema:

  • Vorsicht, Buchhandel! Wie bei Thalia ein Minus zum Plus wird
  • Weltbild-Insolvenz: Was wird aus Bücher.de und Hugendubel?
  • Weltbild rettet sich mit der Insolvenz über Weihnachten
  • Alles zum Thema Buch/Handel 2020

In letzter Minute wollen sich nun aber offenbar Teile der Kirche erbarmen:

"Geplant ist nun nach SZ-Informationen, Hugendubel aus diesem engen Verbund herauszulösen und mithilfe der Banken und der Kirche ein Sanierungskonzept für die DBH durchzusetzen.

(Bis zu diesem Freitag) sind 20 Millionen Euro für die Fortführung der Deutschen Buch Handels GmbH (DBH) nötig, über die Weltbild direkt mit dem deutschlandweit tätigen Buchhändler Hugendubel verbunden ist."

Interessant zu verfolgen, mit welcher Argumentation sich Hugendubel & Co. gerade Mut machen („Wir sind nicht so gefährdet wie andere Händler“).

Denn irgendwie stehen im deutschen Buchhandel neuerdings alle super da ("Vorsicht, Buchhandel! Wie bei Thalia ein Minus zum Plus wird").

Weil die Probleme von Weltbild & Co. alle "hausgemacht" seien, versucht der Börsenverein als Branchenverband die (Not-)Lage und die Dramatik der Ereignisse auch weiter herunterzuspielen.

Er spricht stattdessen von einem "starken Jahr" für den Buchhandel und macht sich immer noch weniger Sorgen um die Buchbranche als um ihr Ansehen.

Frühere Beiträge zum Thema:

Original gefunden auf http://www.excitingcommerce.de: Weltbild-Insolvenz: Hugendubel sollen 20 Mio. Euro retten

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