Swiftkey: Schneller tippen auf dem Smartphone

Swiftkey ist eine Tastatur, die "lernt", wie und was der Nutzer schreibt und die folgenden Buchstabe und Satzzeichen vorschlägt, ohne dass der Nutzer sie umständlich in ein eigenes Wörterbuch eintragen muss. Gegenüber CHIP erklärt der Erfinder, wie das funktioniert.






Ben Medlock, Swiftkey: Damit sich Profi-Tipper nicht mehr die Finger abbrechen.

Swiftkey ist eine Tastatur, die "lernt", wie und was der Nutzer schreibt. Die logisch folgenden Buchstaben und Satzzeichen werden vorgeschlagen und ergänzt, ohne dass der Nutzer sie umständlich in ein eigenes Wörterbuch eintragen muss. Künstliche Intelligenz kommt hier zum Einsatz. Dafür muss Swiftkey auf dem Gerät schlank sein. Ben Medlock, Mitgründer der gleichnamigen Firma und Miterfinder der App, erklärt exklusiv gegenüber CHIP Online, wie er darauf kam und warum man so etwas braucht.

Der Lernprozess findet ihm zufolge direkt auf dem Smartphone statt, die Intelligenz dahinter sitzt in der Cloud, beziehungsweise in Rechenzentren hinter der Cloud. Medlock selbst hat einen akademischen Hintergrund, er hat mit Virenscannern neuester Generation angefangen und diese Scan-Technik, bei der etwas entdeckt, erkannt und aussortiert wird (der Virus oder die Malware) umgekehrt. Swiftkey entdeckt die Zeichen, die normalerweise vom Nutzer verwendet werden aus dem künstlichen Gedächtnis heraus und schlägt sie dem Nutzer vor. Das macht das Tippen auf Touch-Screens leichter.Tippverhalten ändert sich mit den Touchscreens

Medlock erzählte, dass er vor allem im professionellen Umfeld feststellen konnte, wie viel eigentlich getippt wird, dass sich das Tippen reiner Texte und Zahlenreihen aufs Smartphone verlagert und wie umständlich die Arbeit der Profis durch die Touch-Tastaturen geworden ist. Das sei eine lösbare Aufgabe, dachten sich ihm zufolge er und seine Mitgründer.

Swiftkey ist inzwischen eine anerkannte Marke in der Welt der Künstlichen Intelligenz. Die Maschine dahinter lernt vom Nutzer. "Maschinenlernen ist ein faszinierendes Paradigma denn es erlaubt uns bisher unlösbare Probleme zu lösen." Die Maschine erschaffe sich auf Basis der Nutzung so etwas wie eine Erinnerung und könne darauf aufbauend eine sichere Prognose wagen. Ohne Datenverarbeitung und -Analyse im großen Stil funktioniert aber keine Anwendung, die auf Maschinenlernen beruht, räumte Medlock ein. (kas)

Original gefunden auf business.chip.de Online Businessnews: Swiftkey: Schneller tippen auf dem Smartphone

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