Shop-Check für dinner-for-dogs.de

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Shop-Check für dinner-for-dogs.deGeschrieben von
thomasam 20. Januar 2014

Das Thema Haustiere nimmt im E-Commerce einen besonderen Stellenwert ein. Insbesondere wenn es um die gesunde Ernährung von Vierbeinern geht. In unserem heutigen Shop-Check wollen wir den Online-Shop von dinner-for-dogs.com etwas genauer unter die Lupe nehmen. Gerade etwas kleinere Shops, denen meist das Know How fehlt, verschenken viel Potenzial und verzichten auf relevante und sinnvolle Vertriebsmechanismen oder Optimierungen im Shop selbst. Schauen wir also ein mal, wie unser heutiger Shop in der Analyse abschneidet.

Erster Eindruck – die Startseite

Der erste Eindruck ist oftmals entscheidend, ob sich ein Kunde wohlfühlt oder aber das Weite sucht. Dinner-for-dogs. verzichtet auf der Startseite auf Produktpräsentationen wie Produktneuheiten, Top-Seller oder Schnäppchen. Stattdessen arbeitet der Shop mit viel Text, setzt sein Konzept in der Vordergrund und erzählt den Nutzern die Geschichte rund um die Idee von dinner-for-dogs.

Bevor wir auf die Produktdetailseiten, Serviceangebote und den Checkout-Prozess eingehen, ein paar Learnings zur Startseite.

Learning 1

Die Startseite ist für viele Besucher der Einstieg in den Online-Shop. Innerhalb weniger Sekunden entsteht der erste Eindruck über den Online-Shop und die Marke. Der Kunde sollte binnen wenigen Sekunden feststellen können, worum es in dem Shop geht. Er sollte ein positives Gefühl, einen professionellen Eindruck erhalten und sich mit Hilfe klarer Navigationselemente schnell und einfach im Shop zurecht finden.

Learning 2

Es ist sinnvoll, die Besonderheit des Shops (USP) auf der Startseite herauszustellen. Sinnvoll ist es, diese Informationen sowie weitere Serviceleistungen (z.B. Gratisprobenversand, etc.) dem Nutzern direkt im oberen Drittel der Seite zu präsentieren.

Learning 3

Auf der Startseite sollte man die Chance nutzen und bereits Produkte präsentieren. Der Nutzer kann direkt an dieser Stelle abgeholt und der Weg zum Produkt verkürzt werden. Der Besucher kommt meist mit einer gewissen Erwartungshaltung in den Shop und sucht konkret nach Produkten.

Learning 4

Auf die Startseite gehören Informationen wie beispielsweise Zahlungsvarianten, etc. Es reicht völlig weniger interessante Informationen oder Services wegzulassen oder in den Footerbereich der Seite zu platzieren.

Produktdetailseite

Die Produktdetailseite des Shops ist meist noch wichtiger und sollte daher exakt geplant werden. Die auffälligsten Dinge der Seite haben wir in ein kurzes Video gepackt.

Die Learnings sind auch hier recht deutlich auszumachen.

Zunächst einmal, ohne ausführlicher auf die Produktkategorieseiten, einzugehen, gibt es in diesem Bereich einiges an OnPage-Optimierungspotenzial um sich für Google noch freundlicher präsentieren zu können.

Learning 5

Um im E-Commerce richtig Fuß fassen zu können – auch wenn ich als Hersteller verschiedene Kundengruppen berücksichtigen muss – sollte man einen „klassischen” Online-Shop anbieten. Kunden, die den Weg auf die Seite finden, sind potenzielle Kunden. Je komplizierter und weiter transparent der Shop, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Nutzer vor dem Kauf den Shop wieder verlassen. Selbst wenn das Produkt sich noch so interessant anhört.

Learning 6

Call-to-action Buttons reichen in diesem Zusammenhang nicht, wenn der Nutzer nicht direkt aktiv werden und die Produkte kaufen kann. Es gibt zudem keinerlei Informationen über Verfügbarkeiten, Lieferzeit, etc. Auch hier muss man wesentlich kundenfreundlicher agieren.

Auf weitere Learnings in diesem Zusammenhang möchte ich verzichten, da durch den Wegfall der Bestelloption „online“ alle weiteren Dinge aufgrund der Gegebenheiten nicht zum Tragen kommen. Schauen wir daher auf die Rankings beziehungsweise den Rankingverlauf und das abschließende Fazit.

Rankings

Der Blick auf den Rankingverlauf der letzten 12 Monate zeigt, dass dinner-for-dogs.com zwar keine Einbußen bei zurückliegenden Google Updates verkraften musste, jedoch die Entwicklung seither auch nicht sonderlich positiv verlief. Außer organische Schwankungen hat sich wenig getan.

Fazit

Das Fazit fällt eigentlich sehr eindeutig aus. Eine richtige Analyse der Produktdetailseiten kann nicht erfolgen, da überraschenderweise gar keine Bestellmöglichkeit „online“ vorhanden ist. Dabei bietet das Produkt und das Konzept alle Möglichkeiten, um den Vertrieb „Internet“ richtig zu nutzen um im E-Commerce aktiv zu werden. Die Produktpräsentation beziehungsweise die Bilder sind sehr gut umgesetzt, die Informationen ausreichend, wobei mit Potenzial. Letztlich zeigt sich, wieso der Betreiber sowohl auf der Startseite- als auch auf den Produktseiten sehr viel Wert auf das Konzept, die Qualität und die Produkte legt. Es fehlt schlichtweg ein richtiger online-Shop. Spannend wird zu sehen sein, wie sich die Seite entwickelt und ob es irgendwann die Möglichkeit gibt, die Produkte direkt online zu bestellen und so auf die unterschiedlichen Vertriebskanäle im Internet zu setzen. Viel Potenzial!

 

Über den Autor

Dipl. Medienökonom (FH) Thomas Ottersbach ist Gründer und Chef-Redakteur von ecommerce-vision.de. Er war viele Jahre als Entrepreneur und Unternehmer im Online-Marketing und E-Commerce tätig und betreibt heute eine E-Commerce und Online-Marketing Agentur, die sich zur Aufgabe gemacht hat, Kundeninteressenten auf die Website zu lenken und in Kunden umzuwandeln. Weitere Infos unter Ottersbach Consulting

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Original gefunden auf http://www.shoptrainer.de: Shop-Check für dinner-for-dogs.de

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